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Geplaatst op 04-05-2026 door Marc Hut
Die Chopard L.U.C Grand Strike ist keine gewöhnliche Luxusuhr, sondern ein mechanisches Meisterwerk, das die Zeit hörbar macht. Mit Grande Sonnerie, Petite Sonnerie, Minutenrepetition, Tourbillon und Gongklängen aus Saphirglas zeigt Chopard, wie weit die Haute Horlogerie gehen kann.
Manche Uhren zeigen die Zeit an. Andere lassen die Zeit spüren. Und dann gibt es die Chopard L.U.C Grand Strike, eine Uhr, die die Zeit buchstäblich erklingen lässt. Dies ist kein gewöhnlicher Luxusuhrwerk, sondern ein mechanisches Konzert am Handgelenk.
Chopard selbst bezeichnet sie als die komplexeste Uhr, die die Manufaktur je gebaut hat. Die Uhr ist mit dem Handaufzugskaliber L.U.C 08.03 L ausgestattet, besteht aus 686 Bauteilen und ist das Ergebnis von mehr als 11.000 Stunden Forschung und Entwicklung.
Die L.U.C Grand Strike erscheint zu einem besonderen Zeitpunkt. Die L.U.C-Linie ist nach dem Gründer Louis Ulysse Chopard benannt und gilt seit Jahren als technisches Aushängeschild der Marke. Während viele Menschen Chopard vor allem für eleganten Schmuck, Mille-Miglia-Uhren und die sportliche Alpine Eagle kennen, zeigt die L.U.C-Kollektion, wie stark das Haus in der Haute Horlogerie ist.
Die Grand Strike setzt dem Ganzen eine beeindruckende Krone auf. Diese Uhr wurde zu Ehren des 30-jährigen Bestehens der Chopard-Manufaktur in Fleurier geschaffen. Das merkt man nicht daran, dass die Uhr auffällig ist, sondern gerade daran, dass sie auf zurückhaltende Weise zeigt, wie viel Handwerkskunst Chopard zu bieten hat.
Das Gehäuse misst 43 mm, ist aus 18 Karat ethischem Weißgold gefertigt und bleibt mit einer Dicke von 14,08 mm für eine Uhr mit einer derart extremen Komplikation bemerkenswert tragbar.
Die große Magie der Chopard L.U.C Grand Strike liegt in der Schlagwerkfunktion. Diese Uhr vereint eine Grande Sonnerie, eine Petite Sonnerie und eine Minutenrepetition.
Eine Grande Sonnerie ist ein großes Schlagwerk, das automatisch die Stunden und Viertelstunden schlägt. Eine Petite Sonnerie ist ein kleineres Schlagwerk, das subtiler klingt. Eine Minutenrepetition ist eine mechanische Uhrenkomplikation, die auf Wunsch die aktuelle Zeit in Stunden, Viertelstunden und Minuten akustisch anzeigt.
Das klingt kompliziert, und das ist es auch, aber das Prinzip ist wunderschön. Im Grande-Sonnerie-Modus schlägt die Uhr automatisch die Stunden und Viertelstunden. Im Petite-Sonnerie-Modus klingt das Schlagwerk zurückhaltender. Mit der Minutenrepetition können Sie auf Wunsch die aktuelle Uhrzeit schlagen lassen.
Man hört also nicht nur, wie spät es ist, man erlebt es. Das macht diesen Uhrentyp zu einer der höchsten Formen der Schweizer Uhrmacherkunst. Ein Chronograph oder eine Kalenderkomplikation ist schon eine Meisterleistung, aber ein Uhrwerk, das rein und zuverlässig klingt, erfordert eine ganz andere Disziplin. Hier kommen Mikromechanik, Akustik und Energiemanagement zusammen.
Das Uhrwerk in der Chopard L.U.C. Grand Strike. Foto: Chopard.com
Chopard geht mit seinen eigenen Saphirglas-Gongs raffiniert vor. Bei traditionellen Repetitionsuhren schlagen Hämmer meist auf Metallgongs. Bei der Grand Strike schlagen polierte Stahlhämmer auf Saphirglas-Gongs, die mit dem Glas verbunden sind.
Dadurch wird der Klang klarer und voller nach außen getragen. Chopard beschreibt dies als eine eigene Monoblock-Konstruktion aus Saphirglas und Gongs. Das ist wichtig, denn bei einer Schlagwerk-Uhr geht es nicht nur um Lautstärke. Der Ton muss rein sein, der Nachhall muss stimmen und jeder Schlag muss genau im richtigen Moment erklingen.
Ein Bruchteil zu früh oder zu spät, und die Magie ist dahin. Genau deshalb ist eine Uhr wie die Chopard L.U.C Grand Strike so außergewöhnlich. Sie erfordert nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein Gespür für Klang.
Im Inneren der Grand Strike arbeitet das Kaliber L.U.C 08.03 L. Dieses Handaufzugwerk besteht aus 686 Bauteilen, verfügt über 67 Rubine, schlägt mit 4 Hz und bietet eine Gangreserve von etwa 70 Stunden.
Gangreserve bedeutet, wie lange eine mechanische Uhr nach dem vollständigen Aufziehen läuft. Bei einer Uhr mit so vielen energieintensiven Funktionen ist eine Gangreserve von etwa 70 Stunden besonders beeindruckend.
Darüber hinaus ist das Uhrwerk mit einem 60-Sekunden-Tourbillon ausgestattet, das auf der Unterseite des offenen Zifferblatts sichtbar ist. Ein Tourbillon ist eine rotierende Konstruktion, in der das Regulierorgan der Uhr untergebracht ist. Ursprünglich wurde dies entwickelt, um den Einfluss der Schwerkraft auf die Präzision zu begrenzen. Heutzutage ist es vor allem ein Zeichen für höchste Handwerkskunst.
Der offene Aufbau passt gut zu dieser Uhr. Chopard verbirgt die Technik nicht hinter einem klassischen Zifferblatt, sondern lässt den Träger in das mechanische Theater blicken. Bei 10 Uhr sind die Hämmer sichtbar, während die Einstellungen für das Schlagwerk neben der Krone gewählt werden können: Grande Sonnerie, Petite Sonnerie oder Stille. Als würde man mit den Fingerspitzen ein kleines Orchester dirigieren.
Als ob die Technik noch nicht beeindruckend genug wäre, trägt die Grand Strike zwei wichtige Qualitätssiegel: COSC und Poinçon de Genève. Die COSC-Zertifizierung bestätigt die Chronometerpräzision des Uhrwerks.
Der Poinçon de Genève prüft Herkunft, Verarbeitung, Konstruktion und Handwerkskunst. Das passt perfekt zu Chopard. Die L.U.C-Kollektion wurde nie nur entwickelt, um mit technischen Daten zu beeindrucken. Es geht auch um Verarbeitung, Materialauswahl und klassische Schweizer Raffinesse.
Denken Sie an wunderschön veredelte Brücken, hochwertige Materialien und eine luxuriöse Ausstrahlung, die nicht aufdringlich, sondern unglaublich raffiniert ist.
Chopard-Uhrwerk: das komplexeste Uhrwerk der Marke mit 10 technischen Patenten. Foto: Chopard.com
Dass es sich um eine besondere Uhr handelt, haben Sie wahrscheinlich bereits erkannt. Die Chopard L.U.C Grand Strike ist daher nicht für jedermann erschwinglich. Der Wert wird auf 839.000 € geschätzt. Das ist natürlich eine astronomische Summe für eine Uhr.
Bei einer Kreation wie dieser geht es jedoch weniger um den Preis pro Gramm Gold als vielmehr um jahrelanges Wissen, Handwerkskunst und technischen Wagemut. Eine Grande Sonnerie mit Minutenrepetition und Tourbillon ist selten. Eine Grande Sonnerie mit Saphirgongen, eigenen Patenten, doppelter Zertifizierung und einem relativ kompakten Gehäuse ist noch viel seltener.
Leider nein. Dies ist die Art von Uhr, die nicht dazu bestimmt ist, in großen Stückzahlen zu erscheinen, sondern um zu zeigen, wozu eine Manufaktur fähig ist, wenn kaum Kompromisse eingegangen werden.
Die Grand Strike ist ein einzigartiges Zeitmessgerät, das mit fast keinem anderen Modell vergleichbar ist. Für Uhrenliebhaber ist sie vor allem als Demonstration purer Uhrmacherkunst interessant.
Was die L.U.C Grand Strike besonders interessant macht, ist, dass Chopard immer noch nicht von allen in einem Atemzug mit den großen Namen der Haute Horlogerie genannt wird. Und das ist eigentlich seltsam.
Die L.U.C-Kollektion kann seit Jahren mit starken Referenzen aufwarten, von eleganten Dresswatches bis hin zu komplexen Zeitmessern mit Tourbillon, ewigem Kalender und Schlagwerk-Komplikationen. Die Grand Strike macht deutlich, dass Chopard nicht einfach nur in der Spitzenklasse mitspielt, sondern dort wirklich etwas Eigenes beiträgt.
Vor allem der Fokus auf Klang und Saphirtechnik verleiht der Marke eine unverwechselbare Handschrift. Dies ist keine Kopie dessen, was andere tun. Dies ist Chopard in Bestform.
Die Chopard L.U.C Grand Strike ist keine Uhr für jedermann. Dafür ist sie zu kostbar, zu selten und zu spezialisiert. Doch als Demonstration der Uhrmacherkunst ist sie ein Meisterwerk. Sie verbindet klassische Schweizer Raffinesse mit moderner akustischer Innovation und zeigt, dass Chopard weit mehr ist als eine Luxusmarke mit schönen Namen.
Dies ist eine Uhr, die man nicht nur betrachtet, sondern auch hört. Und vielleicht ist das ja die schönste Art, die Zeit zu erleben.